Cross-Flow-Membranmodule

Wir sind Anbieter von technisch individuellen hochwertigen Produkten in einem Nischenmarkt. Wir haben uns auf die Herstellung und den Vertrieb von Membranen und den Handel mit Membranzubehör spezialisiert. Unsere Kernkompetenzen liegen in eigenen Produkten und Know-How im Umfeld der Membrantechnologie.

Die Membranfiltration beruht nicht ausschließlich auf fundierten technischen Kenntnissen, sondern auch auf viel anwendungstechnischer Erfahrung. Gerade im Bereich der Anlagenauslegung, Pilotierung und der Reinigung ist es notwendig den Kunden beratend zu begleiten. Wir machen dies.

Membranmodule

Spiralmodule gehören grundsätzlich zur Kategorie der Dünnkanalmodule, welche eine sehr große Membranoberfläche auf sehr kompaktem Raum bieten. Spiralmodule verwendet man bei der Lebensmittelherstellung, Lackseparierung und Abwassertechnik mit einem geringen Anteil an schwebenden Teilchen. In einer Spiralanordnung werden sandwichartig mehrere Lagen stützschichtverstärkter Flachmembranen und Abstandshalter um ein zentrales Permeatrohr gewickelt. Die Prozessflüssigkeit tritt an der Stirnseite in das Modul ein und fließt dann in die freien, durch die Abstandshalter (Spacer) gebildeten Räume axial durch die gesamte Länge des Moduls und verlässt dieses am anderen Ende. Das Permeat fließt durch die Membran, sammelt sich im Permeatraum und fließt dann spiralförmig zum Permeatsammelrohr, von wo es abgeleitet wird. Spiralmodule sind in verschiedenen Längen, Durchmessern und Strömungskanalhöhen erhältlich. Spiralmodulanlagen sind sehr kompakt und pumpenenergiesparend.

 

 

Rohrmembranfiltrationsmodule sind Module mit offenen Fließkanälen.
Es existieren unterschiedliche Fließkanalweiten bei einem Durchmesser von meist 5,5 bis 25 mm. Der derzeit gängigste Typ hat 8 oder 10 mm Membranrohrdurchmesser. Rohrmodule werden als Einzelrohr oder in gebündelten Konfigurationen hergestellt und sind in Gehäusen eingebaut. Die Membranschicht des Rohrmoduls ist auf einem verstärkten Trägermaterial aufgetragen. Das zu filtrierende Produkt durchströmt das Rohrmodul mit einer möglichst definierten Fließgeschwindigkeit. Das Permeat (Filtrat) fließt radial durch die Membran und das Stützrohr und erreicht einen Permeatsammelraum, von dem es abgeleitet wird. Der große Vorteil der Rohrmodule liegt in Ihrer Fähigkeit, auch bei Medien mit hohem Feststoffgehalt eine starke Konzentration ohne Verstopfung zu erreichen. Rohrmodulsysteme bedürfen keiner aufwendigen Vorfiltration, wie sie bei anderen Anlagen mit dünnerem Kanalquerschnitt unbedingt erforderlich ist. Ein anderer Hauptvorteil der Rohrmodulprodukte ist die Möglichkeit der guten Reinigung des Systems.

Durch die Partnerschaft mit ORELIS Environnement im Bereich der Keramikmembranen für Hochleistungsanwendungen in Deutschland erweitert sich unser Spektrum an anwendungs-spezifischen Lösungsmöglichkeiten um einen wichtigen Baustein.

Besonders bei Prozessanwendungen im Bereich der Öl/Wasser-Trennung, wie die Aufbereitung von Entfettungsbädern, in der industriellen Abwasseraufbereitung zu Prozesswasser und Wertstoffrückgewinnung bis hin zur Sterilfiltration von Milch zeigen die KLEANSEP™-Keramikmembrane und -Module ihre einzigartige Stärke.

Durch die Keramikmembranen und -module erweitert sich unser Spektrum an anwendungs-spezifischen Lösungsmöglichkeiten um einen wichtigen Baustein.

Einen Überblick über unser Leistungsspektrum finden Sie in unserer Broschüre.

Kooperation/Hersteller

Die Membranen werden in Frankreich durch die Firma Alsys hergestellt und sind unter dem Namen Orelis/KLEANSEP™ bestens bekannt und eingeführt. Orelis ist einer der ersten Hersteller von keramischen Membranelementen und ist weltweit mit seine Produkte tätig. Entsprechende Erfahrungen, aber auch Versuchsanlagen und Technikumsanlagen stehen somit für die Begleitung in der Applikation zur Verfügung.

Lehmann&Voss&Co. vertritt diese Produkte in Deutschland und den umliegenden Regionen.

Anwendungsgebiete der Membrantechnik

Bei der Produktion chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse spielen Separationsprozesse neben der eigentlichen Umsetzung die bedeutendste Rolle.
Membrantechnologie gewährleistet die sichere und wirtschaftliche Einhaltung von Separationsanforderungen der Pharmazeutischen Industrie. Von der Sterilisation und Entpyrogenisierung von Prozesswasser für die Fermentation, die Abtrennung von Enzymen über die Isolierung von Wirkstoffen aus Fermentationsbrühen bis hin zur Schlussreinigung der applizierbaren Endprodukte.

Die Lebensmittelindustrie weiß die Vorteile der Membrantechnik schon von jeher zu schätzen. Für die Klärung von Wein, Essig und Fruchtsäften bedient man sich dieser Technologie mit großem Erfolg. Daneben erfolgt die Entalkoholisierung von Bieren heute mittels Dialyse unter Verwendung von Membranen. Gelatine, Weichkäse, Speisequark sowie Molkeproteine werden heutzutage mit Hilfe von Membrantechnologien produziert. Effiziente Herstellungsprozesse hochwertiger Lebensmittel verlangen nach leistungsfähigen Filtern mit hohem Qualitätsstandard und optimaler wirtschaftlicher Ausrichtung. Membrantechnologie hat in erheblichem Maße zu diesem hohen Stand der Technik beigetragen und wird dieser Branche stets mit innovativen Produkten zur Seite stehen.

Automobilkarossen, Automobilteile, Haushaltsgeräte oder Büromöbel werden heutzutage durch eine elektrophoretische Beschichtungsmethode, dem sogenannten E-Coating, grundiert. Von zentraler Bedeutung für diese Technik sind die Lackbadpflege sowie die Spülwasseraufbereitung durch Ultrafiltration. Bevor diese Teile aber der Lackierung zugeführt werden können, müssen diese abgereinigt werden. So gehört es heute zum Stand der Technik in der Badpflege der Spülbäder Membrantechnologie einzusetzen.

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Basierend auf der einzigartigen Stabilität der Membranwerkstoffe bei höchster Selektivität und funktioneller Bauweise der Membranelemente, erschließen sich für Membranprodukte Trennaufgaben unter extremen Prozessbedingungen. Neben der Chemischen Industrie, die eine Vielzahl aggressivster Prozessflüssigkeiten verarbeitet, greift die metallverarbeitende Industrie zunehmend auf Membranverfahren zurück.
Nicht nur Spülwässer, sondern auch verunreinigte Säuren und Laugen aus chemischen Synthesen, galvanischen Prozessen oder aus Edelstahlbeizen lassen sich zuverlässig und ökonomisch klären und vielfach problemlos recyceln.

Das Wassermanagement der papier- und textilerzeugenden Industrie hat seit langem die Verfahrenstechniker beschäftigt. Die Membrantechnologie ermöglicht hier intelligente Produkte für die Verminderung des enormen Wasserbedarfs. Beginnend bei der Prozesswasserreinigung über zahlreiche Wertstoff- und Wasserrückführungen, z. B. Presswasserrückführung und Streichfarbenrecycling, bis hin zur Abwasserreinigung. In allen Verfahrensschritten findet man heute in modernen Fabriken Membranprodukte zur effizienten Durchführung dieser Reinigungsstufen als Stand der Technik.

Zunehmend wird unser Leben durch die moderne elektronische Datenverarbeitung begleitet. Elektronische Geräte umgeben uns in fast allen Lebenslagen. Um die Leistungsfähigkeit dieser Produkte auch weiterhin zu steigern, ist es von größter Bedeutung leistungsfähige Prozessoren und Schaltkreise auf kleinstem Raum zu installieren. Dieser Industrie stehen Membranprodukte zur Verfügung, die zuverlässig zur Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung für die Leiterplatten- und Chip-Herstellung eingesetzt werden. Nur reinstes Wasser ohne Leitfähigkeit kann bei der Herstellung eingesetzt werden und dies ist nur unter zur Hilfenahme von Membranen möglich.

Membrantrennverfahren haben sich im Umweltschutz bewährt und erfreuen sich wegen ihrer vielseitigen und zuverlässigen Einsetzbarkeit, immer größerer Beliebtheit. Sowohl in kommunalen als auch industriellen Abwasseraufbereitungsprozessen hat sich Membrantechnologie bewährt. Membranverfahren sind nur in seltenen Fällen als alleiniger Verfahrensschritt bei der Lösung von praktischen Separationsaufgaben optimal einsetzbar. Vielmehr führen häufig intelligent gewählte Verfahrenskombinationen zum ökonomisch und technisch sinnvollen Ergebnis.

Der größte Markt für Membrananwendungen wird in den internationalen Märkten der Wasserversorgungen (Exkurs: Kap. 8) und Abwasserbehandlungen gesehen.
Die Ursachen hierfür liegen in der Verknappung der natürlichen Trinkwasservorkommen, der Zunahme der Weltbevölkerung und der damit verbundenen zunehmenden Nutzung von Oberflächenwässern (Seen, Flüsse, Meere), deren Zusammensetzung aufgrund industriell bedingter Verschmutzungen hohe Anforderungen an die Reinigungsverfahren stellt. Aber auch für die herstellende Industrie ist Prozesswasser in Trinkwasserqualität ein wichtiges Betriebsmittel. Ohne sauberes Wasser, keine sauberen oder reinen Produkte.